Walter K. Eichelburg, hartgeld.com

Die USA vor der Präsidentenwahl, eine ratlose EZB im Null-Zins-Sumpf, das Theater um die Präsidentenwahl in Österreich. 2016 ist einiges los in Wirtschaft und Politik. Kommt ein weiteres Merkel-Jahr 2017 und was spielen die „Hartgelder“ Gold und Silber künftig für eine Rolle? Walter K. Eichelburg im freitext24-Interview.

freitext24: Herr Eichelburg: Die USA stehen vor der Wahl – Trump oder Clinton? Was passiert Ihrer Meinung nach, wenn die Ex-Außenministerin gewinnt? Was spricht für Donald Trump als neuen Präsidenten?

Walter K. Eichelburg: In beiden Fällen wird nichts Wesentliches passieren, denn welche Art von Regime in den USA nach dem bald kommenden Crash an die Macht kommt, ist unbekannt. Nachdem derzeit die Grauslichkeiten und Verbrechen der Clintons herauskommen, kann man annehmen, dass dieser Wahlkampf nur ein Ziel hat: die totale Diskreditierung der politischen Klasse und der Medien. Das kommt bald auch in Europa.

freitext24: Die letzten Wochen und Monate waren Balsam für Goldfreunde. Was spricht 2016 für ein Investment in Gold? Und wo soll man jetzt investieren?

Walter K. Eichelburg: Sehr bald wird der lange erwartete, grosse Finanzcrash kommen, bei dem alles Papier untergehen wird. Die einzigen, überlebenden Werte werden Gold und Silber sein. Diese werden in Zukunft auch das neue Geld in einem neuen Goldstandard sein.

freitext24: Lange Weile EZB. Wie lange kann die Europäische Zentralbank Ihrer Ansicht nach das Nullzinsspielchen noch treiben. Wie lange kann der Wahnsinn von QE noch weiterlaufen? Kommt der große Crash schon 2017?

Walter K. Eichelburg: Der grosse Crash kann schon kommende Woche kommen, ausgelöst durch Terror. Dann gehen auch die Zentralbanken unter. Die Nullzinsen dienen dazu, die total maroden Banken bis zu diesem Crash zu retten.

freitext24: Deutschland und das Ende der Merkel-Jahre. Was kommt auf die Nachbarn nach den Wahlen im kommenden Jahr zu? Wer wird dann was und wie schaffen?

Walter K. Eichelburg: Merkel wird bald in die Geschichtsbücher eingehen, denn sie hat Massen von Terroristen als Flüchtlinge getarnt, hereingeholt. Diese werden bald einmal zuschlagen, das wird absolut grauslich. Es wird keine Bundestagswahl 2017 mehr geben, denn überall in Europa kommen nach dem grossen Terror wieder absolutistische Monarchien. Deutschland und einige umliegende Staaten, auch Österreich werden ein neues Kaiserreich.

freitext24: Fallender Kanzler. Fehlender Präsident. Was ist mit Österreich 2016 los? Eine fesche Systemdämmerung mit Ansage?

Walter K. Eichelburg: Der Bundeskanzler ist ein Naivling ohne politische Erfahrung. Man sieht, wir kommen auch ohne Bundespräsidenten aus. Das Theater um die Präsidentenwahl dient offenbar auch zur Diskreditierung der Politik. Wir sollten besser auf den neuen Kaiser warten.

Dipl.Ing. Walter K. Eichelburg

… ist Informatiker und Investor in Wien. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Investment- und Geldfragen. Er ist Autor zahlreicher Artikel auf dem Finanz- und IT-Sektor.

Seine Gold-Website www.hartgeld.com wurde 2006 gegründet und ist das meistgelesene Gold- und Krisen-Webportal im deutschsprachigen Raum. Es befasst sich umfassend mit allen Aspekten der Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2007 sowie mit der Geldanlage in Gold/Silber. Hartgeld.com ist ein „News-Aggregator“, der alle wesentlichen Meldungen zu diesem Themenkreis für den Leser leicht auffindbar macht.

Ihr Kontakt: walter.eichelburg@hartgeld.com

 

4 thoughts on “Walter K. Eichelburg: „…die totale Diskreditierung der politischen Klasse und der Medien“

  1. Jochen

    Genau, Hans, so ist das wohl: Erst ziemlich spät erkennt man auch die geschichtlichen Determinanten im größeren Koordinatenkreuz, die unser individuelles Schicksal ganz entscheidend mitbestimmt haben. Ist auch meine eigene Erfahrung. Und wenn man sich mal die Köpfe in der Politik anschaut, dann scheint der Björn Höcke der Einzige zu sein, der diese Dimension überhaupt schon erfaßt hat und thematisiert. Das sage ich, obgleich ich dies Timbre in seinen Ansprachen bzw. Vorträgen nicht wirklich mag. Man könnte das auch etwas nüchterner machen.

  2. Dunja

    Ich bin so froh, dass wir einen Walter Eichelburg unter uns haben. Gerade jetzt ist die Endzeit des heutigen Systems gekommen, und unter grausligen Geburtswehen wird eine neue Welt geboren. Ein Kaiser wird sie regieren, wie von den verborgenen Eliten geplant, und wer heute einige Barren Gold und Silber kauft, wird dafür morgen ganze Straßenzüge und hochherrschaftliche Paläste sein Eigen nennen. Die Oberen von jetzt müssen Buße tun und huldigen.

    Mal schauen, was nach den Kinderpornovorwürfen im E-Mailskandal gegen führende Politiker in den USA geschieht, Herr Eichelburg hat ja schon sein letztes Briefing von den Eliten erhalten.

    1. Selassie soljah

      komplett verblendet und weltfremt. Immer schön dem Guru hinterherrennen. Les dir mal ein paar Erkennungsmerkmale von Sekten und Verschwörungstherapien durch. Dann merkst auch du, dass du auf genau sowas reingefallen bist.

  3. Mörder im Vorgarten oder Hausflur

    Seien wir doch mal ganz ehrlich: Solange alles nur ein Spielfilm, eine Nachricht oder eine Spekulation ist, wird auf dem Fernsehsessel weiterhin Bier gesoffen und es werden Chips gefressen. Erst wenn Mörder im Vorgarten oder Hausflur stehen und an die Tür treten, wird es stressig, wird Walter K. Eichelburg nicht länger verspottet.

    Ich lese gerade das Buch meines Onkels Hans, Jahrgang 1933, der als 12-Jähriger die Flucht aus dem heimatlichen Ostpreußen antrat. Der Fluch der Nationalsozialisten zeigte sich erst durch die notwendige Flucht in vollem Umfang. Und die Mutter meines Vaters, die es bis 1950 unter polnischer Verwaltung ausgehalten hat, war trotz eigenem Grund und Boden mit Haus, Garten und landwirtschaftlicher Nutzfläche nicht mehr lebensfähig. Auch sie ging schließlich und meldete ihren Ehemann als „verschollen“, um als Kriegerwitwe zu gelten.

    Durch dieses Buch erfahre ich, Jahrgang 1953, erst jetzt vieles, das meinen Werdegang in relativ enge Bahnen gepresst hat. Somit sehe ich die dramatischen Änderungen unter dem Merkel-Regime seit 2005 mit anderen Augen als viele Menschen, denen der Zugang zu solch bitteren Erfahrungen fehlt.

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